Pret a Diner (Stadt Land Food Unterwegs)

Nachdem ich letzte Woche Samstag – quasi mal wieder in letzter Minute – vom Street-Food Festival „Pret A Diner“ ganz in unser Nähe gelesen habe, war mir sofort klar dass ich da unbedingt hin muss.

Frankfurt liegt ja Gott sei Dank nicht all zu weit von Würzburg entfernt, sodass es super und schnell mit dem Auto zu erreichen ist.

Meinen Freund dazu zu überreden, mit mir am letzten Tag der Veranstaltung dort hinzufahren, war auch keine große Sache, denn das Event sollte im 25. Stock eines 136 m hohen Wolkenkratzers (Nextower), der mitten in der Innenstadt stand von Frankfurt steht, über den Dächern auf einer Etage und einer großen Dachterrasse stattfinden. Eine tolle Location für ein Street-Food Festival, die man sich einfach nicht entgehen lassen durfte.

Am Sonntag den 27.09. machten wir uns also gemeinsam auf den Weg nach Frankfurt, um den letzten Tag des Festivals miterleben zu können. Sehr vielversprechend und einladend klang das Essensangebot von den verschiedensten Anbietern wie zum Beispiel Tim Mälzer, das man  auf der Dachterasse zusammen mit einer tollen Aussicht genießen durfte. Das Wetter war einfach ideal dafür. Richtig schönes Kaiserwetter, das den Tag für uns einfach perfekt machte.

Kurz vor 14.00 Uhr kamen wir dann in Frankfurt an und fanden gleich einen kostenlosen Parkplatz an der Sankt Peter Kirche. Von dort aus war es nur ein kurzer Fußmarsch bis zum Ziel –  dem Nextower.

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An den anderen Tagen soll wohl eine Reservierung empfehlenwert gewesen sein; da wir aber am letzten Tag vorbeigeschaut haben war der Einlass von 14.00 -17.00 Uhr für uns kostenlos und man ist ohne lange Wartezeit zum Checkpoint gekommen.

Schon draußen stand ein Street-Food Wagen vor der Tür und hat auf die Veranstaltung von Pret A Diner aufmerksam gemacht.

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Wir kamen relativ schnell ins Gebäude und bekamen dann direkt die Anweisung zu den Fahrstühlen zu gehen um in den 25. Stock hochzufahren. Schade, denn ich hätte gerne noch so einen Passport vom Festival gehabt. Sein Geld konnte man dann oben im 25. Stock in Taler umtauschen welche man für Essen & Getränke als Zahlungsmittel brauchte. Ein Gericht kostete zwischen 3 und 4 Talern (1 Taler = 2€) pro Person. Die Portionen waren relativ klein. Da man sich aber durch die verschiedene Stände gefuttert hat und die Qualität mehr als gut war, war es auch nicht überteuert und man hatte genug Platz im Magen um gleich mehrere Dinge probieren zu können.

Das hinauffahren mit dem Fahrtstuhl war schon etwas komisch für mich, da mir in bestimmten Höhen sowieso immer ganz anders wird. Irritierend war aber auch, dass man drinnen im Fahrstuhl kein Stockwerk auswählen konnte, so wie man es sonst aus den „normalen“ Fahrstühlen kennt. Mit einem anderen Pärchen sind wir dann zusammen ausgestiegen als der Fahrstuhl anhielt, da wir vier dachten, wir wären schon im 25. Stockwerk angekommen. Raus gekommen sind wir allerdings bei irgendeiner Kunstausstellung ein paar Etagen tiefer. Das kann ja auch ganz nett sein, wenn man sich nicht grade auf kulinarische Ergüsse eingestellt hätte. Schnell wieder zurück in den Fahrstuhl und dann mit dem zweiten Versuch oben angekommen waren wir beide und die anderen sofort hellauf begeistert.

Mit viel Liebe zum Detail wurde die Veranstaltung auf der gesamten Ebene gestaltet. Die Leute waren alle sehr freundlich und haben einen auch mal gerne ein paar Fragen in Ruhe beantwortet.

Als Erstes sind wir natürlich dann rauf auf die Dachterasse geschlendert und haben diese tolle Aussicht mit bestem Wetter genießen dürfen. Herrlich.

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(Frankfurter Skyline am Nachmittag bei strahlendstem Wetter)

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… was für eine tolle Aussicht. „Blick zum Fernsehturm“

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Die vielen Essenstände luden einen zu den verschiedensten und exklusivsten Sachen ein. Eine Bar, die einen mit Cocktails oder nicht alkoholischen Getränken versorgte, war auch direkt vor Ort.

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Es war also alles vorhanden, was das Herz so begehrt. Nebenbei lief noch die passende Musik aus den Boxen, die das besondere Ambiente noch perfektionierte und im Gesamtbild unterstrich. Aber auch Bühnen waren aufgebaut, auf denen später noch Live performt werden sollte.

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(Die Leute waren alle hin und weg von der Aussicht) -> der Kran hat mich allerdings erst im Bild gestört. Später sollten wir aber noch herausfinden, was er an dem Tag für eine Rolle spielen sollte.

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(Der perfekte Ausflugsort, selbst Kinder und erwachsene Auto-Fans kamen auf ihre Kosten, weil man den neuen Jaguar F-Typ auf der Dachterrasse bewundern konnte)

Noch schnell Geld umgetauscht in die Währung (Taler) von Pret A Diner und loooooos konnte es endlich gehen. 🙂

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(Die goldenen Taler konnte man für Getränke einlösen und die anderen für Essen)
Wenn einmal die Taler ausgegangen sind, war immer ein sehr netter Mann mit neuen Münzen vor Ort zum wechseln.

Angefangen haben wir dann draußen auf der Dachterrase, an dem Stand von Tim Mälzer.(neben Nigel Slater ja mein absoluter Lieblingskoch *_* )

Dort gab es auch die leckersten und verschiedensten Sachen zum probieren:

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-> wir hatten die Qual der Wahl.

Wir entschieden uns letztendlich für die Hafenlümmel. Als gebürtige Hamburgerin fand ich das auch irgendwie total passend. Das beste Birnen, Bohnen, & Speck Gericht gibt es allerdings nur bei meiner Omi – sorry Tim. 😛 (Hafenlümmel = Kalbswurst mit Sauerkraut, Chips & würziger Remoulade.) 

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Einfach aber seeeeeeeehr gut war er – der Lümmel. 😀

Anschließend folgte ein Tartarburger von Kay Schoeneberg, dem ich erst skeptisch gegenüberstand, weil so Tartar sonst überhaupt nichts für mich ist. Studieren geht aber über probieren und ich versuchte mein Glück. Am liebsten hätte ich mir ja dann danach noch einen geholt, aber mein Freund hat mich Gott sei Dank bremsen können.

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Die rote Soße dazu war auch besonders gut. Mhmmm …

Dann ging es drinnen weiter bei der Bento Boutique.

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Neben leckerem Sushi (3 Sorten : Lachs, Thunfisch, Erdbeeren)

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gab auch eine leckere Sommerrolle gefüllt mit Feigen, Koriander, Reisnudeln, Gurken und Erdnuss-Hoisin Soße zum tunken, die wir noch unbedingt probieren mussten.

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Die Erdnusss-Hoisin Soße war auch wieder zum niederknien. Weiter ging es dann bei Eatdoori (nein nicht Dori die Freundin von Findet Nemo sondern Doori) mit einem Naanwich – Chicken Tikka.  Auch köstlich …. so langsam wurden wir dann  aber auch schon satt.

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Nein, ihr habt recht da geht noch was  …

Nachdem Julia (Das Hessenmädel) soooo von den süßen Waffeln von Goose geschwärmt hatte:

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mussten diese auch noch probiert werden. Das besondere an dieser leckeren Waffel mit Kirschen und Streusel, war der noch warme und flüssige Schokoladenkern. Omg – hätte ich noch mehr essen können, hätte ich davor auch noch die herzhaften Waffeln von Goose probiert.

Das war’s dachte ich dann und wir wollten es uns in einer Ecke gemütlich machen, aber dann kam noch so ein Stand, an dem ich nicht vorbei kam. Handgemachte Marshmellows von Hellow Mellow. *__________*  -> Süßes geht eben immer, oder?

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IMG_1034Die musste ich einfach noch probieren.  😀

IMG_1040Nagut, und welche mit nach Hause nehmen musste ich auch noch ;P Die Sorten Cocos und Zitrone fand ich persönlich ja besonders lecker.

Satt und zufrieden haben wir dann noch weiter die Musik & Aussicht genossen.

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An dem „Rapunzel-Turm“ mitten in der Stadt habe ich besonderes Gefallen gefunden. Als großer Disney Fan weiß ich jetzt schließlich, wo der Turm von Rapunzel steht 😀 *g*

Ach ja… der Kran. Der Grund warum ich ihn am Ende doch noch interessant fand und ihn nicht mehr als Störfaktor meines Bilds oben angesehen habe war, als er sich schließlich in Bewegung setzte und den Jaguar F-Typ von der Dachterrasse nach unten befördern wollte. Das nenne ich mal Werbung, die einem im Kopf hängen bleibt. 😀 Alle schauten gespannt nach unten. Ich wollte aber nach unten um hochzuschauen und um dieses tolle Spektakel von dort einfangen zu können. So schnell wie wir gekommen sind, gings dann mit dem Fahrstuhl wieder nach unten gedüst und ich habe tatsächlich noch ein paar Schnappschüsse festhalten können, wie der Kran ein so schweres Auto vom Dach gehoben hat und es ganz langsam die 25. Stockwerke vorsichtig heruntergelassen wurde. Ich verstehe zwar nicht viel von Autos und bin kein großer Fan davon, aber es war trotzdem toll mit anzusehen. Sowas sieht man schließlich auch nicht alle Tage – aber seht selbst:

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(Jaguar der vom 25. Stockwerk ganz langsam heruntergehoben wurde)

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… so ein fliegender Jaguar war der perfekte Abschluss für das Pret A Diner Festival.  Wir hoffen das es wieder so eine Veranstaltung geben wird und das wir das nächste Mal rechtzeitig davon Wind bekommen, sodass wir nicht erst am letztem Tag kommen können und das Beste verpassen.

Bis bald Frankfurt am Main 🙂 – Schön war’s.

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